Das war 2011 – große Blockbuster, kleine Überraschungen, feine Perlen
Kategorie: Allgemein, Filme
Erstellt am: 21.12.2011
Kommentare: 1
Autor: Bebel
Das Jahr neigt sich dem Ende zu, es wird Zeit für einen filmischen Rückblick. Was waren die Kassenfüller, was die Überraschungswerke?
Mit fast 6,5 Millionen Kinobesuchern war “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2″ der mit Abstand erfolgreichste Film 2011. Selbst Johnny Depp als exzentrischer Freibeuter in “Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten” oder Til Schweiger in “Kokowääh” – immerhin die erfolgreichste deutsche Komödie der Filmgeschichte -, konnten da nicht mithalten. Sehr auffällig: Auf den weiteren Plätzen versammelten sich – bis auf “Die Schlümpfe” – sehr viele Fortsetzungen: “Hangover 2″, “Transformers 3″, “Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht, Teil 1″ und “Fast & Furious Five”, “Kung Fu Panda 2″, “Cars 2″. Spricht nicht gerade für Einfallsreichtum, wohl aber für ein Gespür für Erfolgsgarantie.
Die Jahrescharts sind für spät gestartete Filme natürlich unfair. “Johnny English – Jetzt erst recht”, der lange erwartete “Planet der Affen: PRevolution”, “Paranormal Activity 3″ oder der Überraschungshit “Brautalarm”, eine Art weibliche Antwort auf Hangover, werden vermutlich erst in den Charts 2012 richtig durchstarten.
Auch Action-Spektakel waren erwartungsgemäß wieder gefragt: “Krieg der Götter”, “Captain America” und “Real Steel – Stahlharte Gegner” mit Hugh „Wolverine“ Jackman lieferten aufregende Unterhaltung.
Das diesjährige Animations-Highlight ist mit “Der gestiefelte Kater” ein absoluter Senkrechtstarter: Allein am Startwochenende hatten in Deutschland über 600.000 Zuschauer ihren Spaß.
Nicht viel eingespielt, aber beeindruckende Filmkunst gab es in diesem Jahr auch: Der clevere Thriller “Source Code” mit Jake Gyllenhaal, das bildgewaltige Drama “The Tree of Life” mit Brad Pitt und Sean Penn, der Liebesfilm “Blue Valentine” mit dem oscarnominierten Ryan Gosling, der spleenige “Cheyenne – This must be the Place” mit Sean Penn oder auch Roman Polanskis Kammerspiel “Der Gott des Gemetzels” sind da zu nennen. Nicht zu vergessen “Melancholia” von Skandalregisseur Lars von Trier sowie “Crazy, Stupid, Love” mit Blödel-Ass Steve Carell und nochmals Ryan Gosling.
Und Woody Allens Serie riss auch in 2011 nicht: Seit 30 Jahren bringt er mindestens einen Film pro Jahr heraus. Sein diesjähriges Projekt war erneut eine Ode an eine Metropole, dieses Mal Paris. Für “Midnight in Paris” konnte er neben Protagonist Owen Wilson Frankreichs First Lady Carla Bruni für eine Gastrolle gewinnen.
Was meint ihr – welche Filme waren absolut sehenswert?
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meine beiden favoriten liefen beide erst am ende des jahres . “der gestiefelte kater” hat mir mindestens so viel spaß gemacht wie meiner tochter .
und “sherlock holmes ” hat mich auch nicht enttäuscht .
als mutter komme ich ja eigentlich nur noch ins kino wenn ein neuer kinderfilm läuft . aber das was ich gesehen hab war toll .